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Käfigbeispiele
für 2 bis 3 Meerschweinchen: Beispiel 1

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Es
gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie man im
Handel erhältliche Meerschweinchenkäfige zu
Kombinationskäfigen kombinieren kann, die sich für
die Haltung von 2 bis 3 Meerschweinchen recht gut einigen.
Ich habe mich für ein anfangs nicht überaus
verträgliches Pärchen (Merlin, etwa 4 Jahre
alter, kastrierter Meerschweinchen-Bock aus zweiter Hand
und Freja, etwa 1-jähriges Weibchen ebenfalls aus
zweiter Hand) für eine Grundfläche von knapp
einem Quadratmeter entschieden - zusätzlich haben
die beiden zweimal täglich die Möglichkeit zum
Freilauf. Nachdem mir ein 1 x 1 m großer Käfig
zu unhandlich ist (beim Säubern, aber vor allem beim
Transport), habe ich zwei Käfige mit der Grundfläche
von etwa 100 x 50 cm zusammengestellt (siehe Fotos).
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Beim
hinteren Käfig habe ich dazu einfach die Gittertür
ausgehängt und beim vorderen Käfig beim Kauf darauf
geachtet, dass sich die Seitenwände komplett hochklappen
lassen.
Einziger kleiner Schöhnheitsfehler: Die Gitterstäbe
sollten nicht farbig lackiert sein, vor allem, wenn man
Gitternager hat - Merlin und Freja haben das zum Glück
nie getan.
Nachdem
meine Meerschweinchen zwei Mal am Tag Freilauf im Zimmer
haben, ist ein komfortabler Ausstieg aus dem Käfig
besonders wichtig. Das Brett innen im Käfig und die
Rampe (die sie allerdings tunlichst meiden und lieber daneben
springen) verdecken die Gittersprosse, in der die Tür
eingehängt ist. (Genaueres
dazu finden Sie hier.) Leider gibt es im Moment keine
Käfige mehr im Handel, bei denen sich die Tür
auf die Seite hin öffnen lässt. Bei Gittertüren,
die nach oben oder unter geklappt werden, muss man immer
darauf achten, dass die Meerschweinchen nicht beim Hinaus-
oder Hineinspringen mit den Beinchen am Gitter hängen
bleiben. |
Alternativ
kann man, wenn man ausreichend Platz zur Verfügung
hat, auch zwei Käfige mit den schmalen Seiten aneinanderstellen.
Merlin und Freja bevorzugten diese Zusammenstellung,
vermutlich weil der Käfig nicht so verwinkelt ist
und sie auch bequem nebeneinander von einem Käfig
in den anderen wechseln können.
Einen
kleinen Nachteil hat allerdings auch diese Anordnung:
Die Abstände zwischen den beiden Gitteroberteilen
sind relativ groß. Ein Kleinschweinchen könnte
da leicht entwischen. Bei ausgewachsenen Tieren ist
die Gefahr zwar nicht so groß, trotzdem habe ich
die beiden Oberteile mit Draht aneinander befestigt,
sodass sie auch nicht auseinandergedrückt werden
können. Nur das Saubermachen der Gitteroberteile
ist dadurch natürlich erschwert.
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Natürlich
kann man die Kombinationskäfige ganz nach dem eigenen
Geschmack einrichten. Wichtig ist nur, dass die Tiere
ohne Verletzungsgefahr von einem Käfig in den anderen
gelangen können. Hier sieht man die Ebene, die
an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Käfigen
steht.

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Um
aus dem Käfig zu gelangen, wird bei diesen Käfigbeispielen
einfach das vordere Gitter nach oben geklappt und die
Tiere gelangen über die schmale Seite des Käfigs
ins Freie. Zusätzlich kann man als Unterstützung
zum Herausspringen außerhalb des Käfigs Kartons
in der richtigen Höhe bereitstellen, am besten
mit einem Handtuch oder Vergleichbarem darübergebreitet,
damit die Schweinchen auf der glatten Oberfläche
nicht ausrutschen können. Das Gitterseitenteil
des Käfigs wird, wenn die Tierchen im Käfig
sind, sicherheitshalber festgebunden oder mit Draht
fixiert, denn manche Meerschweinchen sind richtige Ausbruchskünstler.
;-)
Zusätzlich
zu den Kombinationsmöglichkeiten von zwei 1-Meter-Käfigen
kann man auch mehrere 1-Meter-Käfige miteinander
verbinden, wenn entsprechend viel Platz zur Verfügung
steht. Und natürlich kann man auch zwei
1,20er-Käfige miteinander kombinieren und so
Platz für vier bis fünf Meerschweinchen schaffen.
Jede
Art von Kombinationskäfig ist aber nur für
Meerschweinchen geeignet, die sich problemlos bewegen
können und daher ohne Schwierigkeiten von einem
Käfigteil in einen anderen wechseln können.
Liegt eine körperliche Einschränkung vor,
sollte einer durchgehenden Grundfläche der Vorzug
gegeben werden. Auch bei Meerschweinchen-Senioren kann
Vorsicht angebracht sein. Bei größeren Gruppen
kann man durch die Kombination mehrerer 1-Meter-Käfige
zwar auf eine angemessene Grundfläche kommen, aber
es hat den Nachteil, dass der Lebensraum sozusagen in
viele "kleine Zimmer" aufgeteilt ist - das
kann dazu führen, dass sich die Tiere leichter
in die Enge treiben können. Und außerdem
halten sich Meerschweinchen meistens bevorzugt gemeinsam
in einem "Abteil" auf - einer größeren
Grundfläche bei zumindest einem Käfig ist
daher der Vorzug zu geben (Beispiele dafür finden
Sie hier).
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