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Frisches Grün von der Fensterbank

Es ersetzt zwar nicht das frische Grünfutter von der Wiese, aber während der kalten Jahreszeit muss man auf frisches Gras bei der Ernährung von Meerschweinchen doch nicht ganz verzichten. Im Zoofachhandel gibt es in letzter Zeit neben dem klassischen Katzengras auch Nagergras, das einfach und bequem selbst gezogen werden kann.

Man befeuchtet einfach die gekaufte Mischung, nachdem man sie in die mitgekaufte Kunststoffschale gefüllt hat, stellt die Schale an einen warmen, sonnigen Standort - und schon wenige Tage später hat man einen Garten im Miniaturformat auf der Fensterbank. Schon nach wenigen Tagen kann man erstmals die Spitzen abschneiden und seinen Schweinchen so einen kleinen Happen frisches Grün bieten.
Etwas schwierig ist nur die richtige Wassermenge zu erwischen. Gießt man zu wenig, wächst das Gras nicht gut, gießt man zu viel, hat man leider in kürzester Zeit die schönste Schimmelpilzkolonie.

 

Eine weitere Futterpflanze, die ein bisschen Abwechslung auf den Meerschweinchen-Speisezettel bringt, ist als Golliwog oder Callisia im Zoofachhandel erhältlich. Auch sie lässt sich leicht im Zimmer kultivieren - man kann durch Teilung der Pflanzen sogar mehrere Ableger ziehen - und im Sommer wächst sie üppig. Leider habe ich im Winter weniger guten Erfolg mit der Pflanze.

 

Natürlich kann man auch Kräuter, zum Beispiel Petersilie oder Dille, auf der Fensterbank selbst ziehen. Auch so hat man ab und zu einen beliebten Happen für zwischendurch.

Text & Fotos: Marion Reich

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