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Arten
der Verpaarung
Es
gibt prinzipiell zwei Arten der Verpaarung, die in der Zucht verwendet
werden:
-
Verpaarung nach Brunst
- Verpaarung durch längeres Zusammensetzen
Verpaart
man die Tiere ausschließlich in der Hochbrunst des Weibchens,
so ist die Chance, dass sich der Bock mit seinem Partner, bei dem
er vorher saß, weiterhin versteht, gar nicht so schlecht (näheres
dazu finden Sie bei der Haltung
von Zuchtböcken).
Ich
selbst praktiziere diese Form so gut, es geht. So gut, es geht,
deshalb, weil man mitbekommen muss, wann das Weibchen brünstig
ist.
Ist man ganztägig berufstätig, wird es schwierig, die
Brunst zu bemerken bzw. kann genau in die Zeit fallen, in der man
nicht anwesend ist.
Deshalb
gibt es die - weitaus häufiger praktizierte - Form des längeren
Zusammensetzens. Das bedeutet, dass zuerst die Partner ausgewählt
werden, die sich eigenen, um das gewünschte Zuchtziel zu erreichen,
und dann mindestens für 2 Wochen - der Zyklusdauer eines Weibchens
- zusammengesetzt werden.
Der Nachteil an dieser Methode ist, dass der Zuchtbock sich dann
meistens nicht mehr mit dem Partnerbock versteht, mit dem er vorher
zusammen war. Es gilt die einfache Faustregel, je länger der
Bock beim Weibchen sitzt, desto geringer ist die Chance, dass er
sich mit seinem vorigem Partner (es sei denn, es ist ein Jungbock)
wieder versteht.
Natürlich muss man den Bock rechtzeitig vor der Geburt wieder
vom Weibchen trennen, denn das Weibchen ist unmittelbar nach der
Geburt wieder deckbereit. Mehr dazu finden Sie hier.
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