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Eine
der beliebtesten Eigenbautenarten sind die so genannten Regalbauten.
Diese werden aus Regalen, wie sie beispielsweise in einem schwedischen
Möbelhaus zu finden sind, gefertigt. Praktisch ist die Tiefe
von 50 cm bei diesen Regalen. Die Regale lassen sich beliebig erweitern
und kombinieren. Sie sollten jedoch eine Länge von 120 cm nicht
unterschreiten, da die Meerschweinchen sonst keine Rennfläche
mehr haben. Nun können mehrere Etagen durch eine Treppe miteinander
verbunden werden.
Besonders Züchter und Halter von großen bzw. mehreren
Gruppen schätzen diese Form der Haltung sehr, da sie hier auch
Kombinationsmöglichkeiten einbauen können und somit Bereiche
nach Bedarf vergrößern oder abtrennen können.
Natürlich
gibt es noch viele andere Möglichkeiten einen Eigenbau zu fertigen.
Hier wurden drei Grundarten von Eigenbauten vorgestellt. Wenn in
einem der Wunsch reift, auch einen Eigenbau zu zimmern, ist es wichtig,
sich als erstes einen guten Platz dafür zu überlegen.
Zugfrei, hell und vom Fußboden her gut isoliert sollte er
sein. In
aller Regel ist es nach dem Aufbau kaum mehr möglich den Eigenbau
von seinem Standort zu bewegen.
Der
größte Vorteil eines Eigenbaus ist, das man ihn sehr
gut in seinen Wohnraum integrieren kann. Mit Holz gebaut, fügt
er sich in die Gemütlichkeit des Raumes ein. Außerdem
kann man mit einem Eigenbau noch stärker dem Platzbedürfnis
von Meerschweinchen gerecht werden.
Beispielsweise durch eine Front aus Plexiglas, auch Acrylglas genannt,
hat man einen wunderbaren, ungestörten Blick auf seine Meerschweinchen.
Wichtig ist jedoch zu beachten, dass eine solche Front keine Luft
durchlässt. Man muss also dafür sorgen, dass genügend
Luft zu den Meerschweinchen kommen kann. Höher als 30 cm sollte
die Plexiglasfront nicht hoch sein. Besonders im Sommer kann es
sonst leicht zu einem Hitzestau kommen, der für Meerschweinchen
lebensbedrohlich ist.
Arbeitet
man mit reinem Holz ist es wichtig, dieses vor Feuchtigkeit zu schützen.
Das kann man durch Lackierung mit ungiftigem Spielzeuglack oder
einem Holzschutz auf Bienenwachsbasis tun. Empfehlenswert ist es,
den Boden mit einem flüssigkeitsundurchlässigen Material
(bespielsweise Teichfolie oder Kunststoffbodenbelag) abzudecken
und die Ränder bzw. Übergänge zu den Wänden
mit einem auf Essigbasis hergestellten Aquariumsilikon zu verschließen.
Dadurch lässt sich der Boden auch feucht auswischen. Zur Befestigung
des Bodenbelages hat sich doppelseitiges Klebeband bestens bewährt.
Einige
Halter haben auch kunststoffbeschichtete Spanplatten für sich
entdeckt. Diese Platten braucht man nur noch zu verschrauben und
mit Aquariumsilikon abzudichten, damit keine Flüssigkeiten
in die Ritzen laufen kann.
Natürlich
soll ein grundlegender Nachteil von Eigenbauten hier nicht verschwiegen
werden. Wenn es zu Krankheiten kommen sollte, die einer gründlichen
Reinigung und Desinfektion bedürfen, gibt es meist keine Möglichkeit,
den Eigenbau mal eben in der Badewanne oder Dusche heiß auszuwaschen
und gründlichst zu reinigen, wie es bei handelsüblichen
Käfigen der Fall ist. Erfahrungsgemäß kommt es allerdings
selten zu einem solchen Ernstfall. Er sollte hier aber Erwähnung
finden.
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